Ausgangslage
Die Wohnanlage sichert den Mieterinnen ihrer individuellen Situation entsprechend ein höchstmögliches Maß an selbständiger Lebensführung mit ambulanter und hauswirtschaftlicher Hilfe. Bei an Demenz erkrankten Mieterinnen waren die zur Verfügung stehenden Angebote ab einem bestimmten Stadium nicht mehr ausreichend, sodass der Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung notwendig wurde.
Projektnehmer
St. Katharinen- und Weißfrauenstift
Frankfurt, Hessen
Birgit Speicher-Kiefer
069 156802-20
b.speicher@stkathweis.de
www.st-katharinen-undweissfrauenstift.de
Ziele
Ziel ist es, Menschen mit Demenz Begleitung und Unterstützung anzubieten, damit das Leben in der Wohnanlage möglichst ressourcen- und bedürfnisorientiert sowie selbstbestimmt gestaltbar ist. Das schließt ein, vorhandene Einschränkungen auszugleichen und ein weitestgehend ungestörtes, menschenwürdiges und der persönlichen Lebensgeschichte angepasstes Leben zu gewährleisten. Die Wohnküche ermöglicht den Mieterinnen, in ihrer Wohnung und dem gewohnten Umfeld bleiben zu können.
Vorgehen
Den Mieterinnen steht als Anlaufstelle die Wohnküche zur Verfügung, in der die fehlende Tagesstruktur ersetzt wird. Sie befindet sich innerhalb der Wohnanlage und ist problemlos erreichbar. Die Wohnküche ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Sie soll das Lebensgefühl verbessern, Ansprache, Gesellschaft und Beschäftigung bieten. Neben dem gemeinsamen Mittagessen orientieren sich die Angebote an den individuellen Biographien der aktuellen Gäste.