Beitragssatz

Seit 1. Januar 2017 beträgt der Beitragssatz für gesetzlich Versicherte 2,55 Prozent (zuvor 2,35 Prozent) vom Bruttobetrag des Arbeitsentgelts oder der Rente – jedoch nur bis zum Höchstbetrag für die Krankenversicherung von monatlich 4.350 Euro. Familienangehörige sind beitragsfrei mitversichert, wenn in der Krankenkasse ein Anspruch auf Familienversicherung besteht. Rentner tragen seit dem 1. April 2004 den Beitrag zur Pflegeversicherung allein; davor erhielten sie 50 Prozent Beitragszuschuss vom Träger der Rentenversicherung. Kinderlose Mitglieder der GKV (ab dem 23. Lebensjahr, jedoch nicht vor 1940 geboren) zahlen seit 2005 zusätzlich pro Monat 0,25 Beitragssatzpunkte.

Die Beiträge werden paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert, den Zuschlag für Kinderlose tragen die Versicherten alleine. Mit der Einführung des Ersten Pflegestärkungsgesetzes (PSG I) am 1. Januar 2015 werden 0,1 Beitragssatzpunkte für den neu geschaffenen Pflegevorsorgefonds verwendet.

Im Bundesland Sachsen gilt ein erhöhter Beitragssatz, da dort der Buß- und Bettag als Feiertag nicht abgeschafft wurde.