Mobile Rehabilitation

Älterer Mann im Rollstuhl wird von einer Pflegerin geschoben.

Die meisten Menschen, die eine Rehabilitationsmaßnahme benötigen, können diese in einer Rehabilitationsklinik oder in einer ambulanten Rehabilitationseinrichtung am Wohnort in Anspruch nehmen. Es gibt allerdings Patienten, die mit diesen Angeboten nicht erreicht werden können. Dies sind z.B. Menschen, die wegen einer Demenzkrankheit auf die ständige Anwesenheit eines Angehörigen angewiesen sind oder deren Wohnumfeld speziell für ihre Behinderungsart eingerichtet ist. Für solche Versorgungsbedarfe sollen mobile Rehabilitationsmaßnahmen in den Wohnungen (auch in Pflegeheimen) der Rehabilitanden angeboten werden. Mobile Rehabilitationsangebote sind noch nicht sehr verbreitet und nicht überall verfügbar. Der GKV-Spitzenverband und die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene haben deshalb am 05. April 2016 die „Eckpunkte für die mobile indikationsspezifische Rehabilitation“ verabschiedet. Dies sind Umsetzungsempfehlungen für die Krankenkassen zur besseren Umsetzung des Anspruchs auf mobile Rehabilitationsmaßnahmen. Sie enthalten die sozialmedizinischen Definitionen, bei denen mobile Rehabilitationsmaßnahmen in Betracht kommen, und die Anforderungen an die Leistungserbringer, die diese Maßnahmen anbieten möchten.

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