Ambulant-stationäre Versorgung

Das Bild zeigt eine Ärztin, die einen Patienten behandelt.

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung

Die ambulante spezialfachärztlichen Versorgung nach §116b SGB V umfasst die Diagnostik und Behandlung komplexer, schwer therapierbarer Krankheiten. Vertragsärzte und Krankenhausambulanzen arbeiten in interdisziplinären Teams zusammen.

ein Arzt im Gespräch mit einer Patientin

Ambulante Behandlung im Krankenhaus (§ 116b SGB V alt, Übergang)

Mit dem GKV-Modernisierungsgesetz und dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz wurde der bisherige § 116b SGB V „Ambulante Behandlung im Krankenhaus“ abgelöst. Eine Übergangsregelung besagt, dass die ABK-Richtlinie noch drei Jahre nach Inkrafttreten einer Konkretisierung nach der ASV-Richtlinie gilt.

Das Bild zeigt eine Schwester, die einen Patienten spritzt.

Ambulantes Operieren

Gemäß § 115 b SGB V vereinbaren der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) einen Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe sowie einheitliche Vergütungen für Krankenhäuser und Vertragsärzte.

Ein Arzt und ein Pfleger sprechen mit einer Patientin, die auf einem Bett sitzt.

Entlassmanagement

Der Rahmenvertrag über das Entlassmanagement setzt den Anspruch der Versicherten auf ein Entlassmanagement gegenüber dem Krankenhaus sowie auf Unterstützung des Entlassmanagements durch die Kranken- bzw. Pflegekasse um.

zwei Hände halten ein Klemmbrett mit Formular und Stift

Krankenhausarztnummernverzeichnis

Im Rahmen des Entlassmanagements nach § 39 Abs. 1a SGB V haben die Ärzte in den Krankenhäusern künftig auf Verordnungen eine Arztnummer zu verwenden.

ein Arzt erklärt einem älteren Patient am Bildschirm die Diagnose

Geriatrische Institutsambulanzen

Das SGB V sieht in § 118a vor, dass geriatrische Fachkrankenhäuser, Allgemeinkrankenhäuser mit selbstständigen geriatrischen Abteilungen sowie Krankenhausärzte vom Zulassungsausschuss zu einer strukturierten und koordinierten ambulanten geriatrischen Versorgung der Versicherten ermächtigt werden können.