Psych-Entgeltsystem

PEPP 2017

Als Grundlage für die Kalkulation der nunmehr fünften Version des PEPP-Katalogs dienten Kalkulationsdaten von 105 Einrichtungen. Im Entwurf des Entgeltkataloges sind insgesamt 77 PEPPs enthalten (52 vollstationäre, 20 teilstationäre und 5 Fehler-PEPPs). Die bereits im Katalog 2016 erstmals schweregraderhöhende Berücksichtigung der Pflegebedürftigkeit wurde im aktuellen Entwurf weiter differenziert. Die Anzahl der Zusatzentgelte hat sich von 92 auf 99 erhöht. Bei den psychiatrierelevanten Zusatzentgelten haben sich keine Änderungen ergeben. Der wechselnde Behandlungsaufwand im Verlauf einer Behandlung wird weiterhin durch vier ergänzende Tagesentgelte abgebildet.

Der aktuelle Katalogentwurf ist von Stabilität und Kontinuität geprägt. Mit möglichen Auswirkungen des laufenden Gesetzgebungsverfahrenes zur Weiterentwicklung des Entgeltsystems auf den Entgeltkatalog und die Abrechnungsbestimmungen ist erst im kommenden Jahr zu rechnen. Trotz der vorgesehenen Verschiebung der verpflichtenden Einführung auf das Jahr 2017 und einer stärkeren Budgetorientierung soll das Entgeltsystem weiterhin auf der Grundlage empirischer Daten kalkuliert werden.