DRG-System

G-DRG 2016

Das Bild zeigt eine Patientin im Krankenhaus und einen Pfleger, der ihr vorliest.

Im Rahmen der jährlichen Weiterentwicklung der Krankenhausvergütung liegt inzwischen die vierzehnte DRG-Version vor.

Gemäß dem Entwurf des DRG-Kataloges 2016 ergab die jährliche Überarbeitung eine moderate Anpassung der DRG-Fallpauschalen und der Zusatzentgelte. Für 2016 stehen nunmehr 1.220 DRG-Fallpauschalen (2015: 1.200) und 179 Zusatzentgelte (2015: 170) zur Abbildung des stationären Leistungsgeschehens zur Verfügung. Nach Streichung bestehender und Bildung neuer Fallpauschalen ergibt sich insgesamt eine leicht gestiegene Anzahl an Fallpauschalen (+ 20). Schwerpunkte in der klassifikatorischen Weiterentwicklung waren insbesondere die Bereiche Intensivmedizinische Komplexbehandlung, Gastroenterologie, Geburtshilfe, Multiresistente Erreger, Multimodale Schmerztherapie und Zusatzentgelte.

Für die Ermittlung der Fallpauschalen 2016 wurden die tatsächlichen Behandlungskosten aus 244 Krankenhäusern berücksichtigt. Unter den beteiligten Kalkulationshäusern befanden sich 13 Universitätskliniken.

Abschlussbericht zur Weiterentwicklung des G-DRG-Systems

Mit dem Abschlussbericht werden nähere Einzelheiten zur Vorgehensweise bei der Kalkulation sowie die Kosten- und Leistungsprofile der einzelnen DRG-Fallpauschalen offengelegt. Der Abschlussbericht stellt die Methodik und die wichtigsten Ergebnisse vor.

Report-Browser 2014/2016

Der G-DRG-Report-Browser 2016 zeigt die Kalkulationsergebnisse für das G-DRG-System 2016 auf DRG-Ebene bei Versorgung in Hauptabteilungen und bei belegärztlicher Versorgung an. Die Reiter bezüglich Hauptdiagnose, Nebendiagnosen und Prozeduren zeigen alle Diagnose- bzw. Prozedurenkodes, die je DRG mindestens vier Fälle repräsentieren.

Übersicht CCL-Matrix-Änderungen

Im Rahmen der Weiterentwicklung des G-DRG-Systems für das Jahr 2016 wurden erneut Diagnosen hinsichtlich ihrer Abbildung in der CCL-Matrix verändert. Die Übersicht stellt die in der CCL-Matrix angepassten Kodes der ICD-10-GM Version 2014 dar.

Inhaltlich wurden gegenüber dem Vorjahr insbesondere Änderungen bei der Auswahl der Hauptdiagnosen bei Blutungen unter Gerinnungshemmung und der Kodierung der protrahierten Geburt vorgenommen.