Digitalisierung und Innovation

Hand und Schulter einer Person, die eine elektronische Gesundheitskarte hält

eGK

Die elektronische Gesundheitskarte und die sich im Aufbau befindende einrichtungsübergreifenden Kommunikationsinfrastruktur schaffen die Grundlage für einen sicheren Austausch sowohl wichtiger medizinischer als auch administrativer Daten.

EHIC - Rückseite der eGK

EHIC

Auf der Rückseite der eGK ist die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) aufgebracht. Diese ermöglicht eine unbürokratische medizinische Versorgung im europäischen Ausland.

Eine Patientin bekommt ihren Krankenschein von der Krankenschwester.

eAU

Im Rahmen der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) werden auch Mehrwertanwendungen der eGK geprüft. Hierzu zählt unter anderem die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) sowie die elektronische Meldung von meldepflichtigen Erkrankungen.

Ein Arzt sitzt am Schreibtisch und redet mit einer Patientin, die per Videosprechstunde zugeschaltet ist.

Videosprechstunde

Damit Patienten die Videosprechstunde sicher nutzen können, hat der Gesetzgeber den GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung damit beauftragt, die technischen Anforderungen an die Videosprechstunde zu regeln. Anbieter von Diensten zur Durchführung von Videosprechstunden müssen einen Nachweis über die Einhaltung der Anforderungen an den Datenschutz, die Informationssicherheit sowie funktionale Aspekte erbringen.

ein Mensch hält ein Handy, eine App mit Diabetiker-Tagebuch ist geöffnet

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)

Der GKV-Spitzenverband und die für die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen gebildeten maßgeblichen Spitzenorganisationen der Hersteller von digitalen Gesundheitsanwendungen auf Bundesebene treffen nach § 134 Abs. 4 Satz 1 SGB V eine Rahmenvereinbarung über die Maßstäbe für die Vereinbarungen der Vergütungsbeträge für digitale Gesundheitsanwendungen.

Eine Patientin wird von einer Krankenschwester in ein MRT-Gerät geschoben.

Innovationsfonds

Mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) wurden in den §§ 92a und b SGB V die gesetzlichen Regelungen zur Einführung des Innovationsfonds geschaffen. Ende 2016 wurden erstmals Projekte aus den Bereichen "Neue Versorgungsformen" und "Versorgungsforschung" ausgewählt, die eine Förderung erhalten. Der Innovationsfonds hat die Erwartungen weit übertroffen.

Das Bild zeigt einen USB-Stecker vor einem USB-Anschluss.

Datenaustausch

Der GKV-Spitzenverband unterstützt seine Mitgliedskassen und deren Landesverbände bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, indem er Festlegungen zur elektronischen Datenübertragung zwischen Krankenkassen und Arbeitgebern sowie Leistungserbringern trifft.

Eine junge Frau berät einen Mann. Sie sitzen am Tisch.

Schutz der Sozialdaten

Der GKV-Spitzenverband hat gemäß der Regelung des § 217f Abs. 4b SGB V die Aufgabe, Richtlinien für die sichere Kommunikation der Krankenkassen mit ihren Versicherten zu erstellen. Konkret werden in der Richtlinie Maßnahmen zum Schutz von Sozialdaten der Versicherten vor unbefugter Kenntnisnahme festgelegt, die von den Krankenkassen beim Kontakt mit Versicherten zu beachten sind.