Vereinbarungen mit Heilmittelerbringern

Verträge gemäß § 125 Abs. 1 SGB V

Der GKV-Spitzenverband schließt gemäß § 125 Abs. 1 SGB V mit bindender Wirkung für die Krankenkassen mit den maßgeblichen Spitzenorganisationen der Heilmittelerbringer auf Bundesebene für jeden Heilmittelbereich einen Vertrag über die Einzelheiten der Versorgung mit dem jeweiligen Heilmittel.

Rahmenempfehlungen (alt)

Der GKV-Spitzenverband und die maßgeblichen Spitzenorganisationen der Heilmittelerbringer auf Bundesebene haben gemäß § 125 Abs. 1 SGB V in der bis zum 10.05.2019 geltenden Fassung gemeinsam Rahmenempfehlungen für eine einheitliche Versorgung mit Heilmitteln abgegeben. Diese Empfehlungen bilden die Grundlage für die Verträge nach § 125 Abs. 2 SGB V in der bis zum 10.05.2019 geltenden Fassung.

§ 125b Abs. 3 SGB V regelt, dass die Rahmenempfehlungen nach § 125 Abs. 1 SGB V in der bis zum 10.05.2019 geltenden Fassung unabhängig von der vereinbarten Laufzeit nur bis zum Inkrafttreten des jeweiligen Vertrages nach § 125 Abs. 1 oder bis zur Entscheidung durch die Schiedsstelle fortgelten.

Diese Rahmenempfehlung regelt die Anerkennung von im europäischen Ausland erworbenen Qualifikationen zur Abgabe von physiotherapeutischen Leistungen, die eine Weiterbildung erfordern.