Meldung vom 10.02.2018

Länder investieren zu wenig in Krankenhäuser

Berlin (dpa) - Die Bundesländer vernachlässigen nach einem Medienbericht Investitionen in die Krankenhäuser. 2017 hätten sie dafür 2,98 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, 2016 seien es 2,74 Milliarden gewesen, schreibt das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage aus der FDP-Bundestagsfraktion. «Schätzungen aus Wissenschaft und Praxis gehen von einem jährlichen Investitionsbedarf von circa 5 Milliarden Euro bis circa 6,6 Milliarden Euro aus», heißt es dem Bericht zufolge in der Antwort weiter. In Deutschland sind die Länder für die Krankenhaus-Investitionen zuständig. Die Betriebskosten werden von den Krankenkassen finanziert. «Die künftige Koalition muss sich dringend für eine bessere finanzielle Ausstattung der Krankenhäuser einsetzen», sagte der FDP-Gesundheitspolitiker Wieland Schinnenburg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. # Notizblock * * * * Die folgenden Informationen sind nicht zur Veröffentlichung bestimmt